Unsere Mission

Mit dem Slogan “Good food, No design” sind wir vor Jahren als Guerilla-Restaurant gestartet, das heißt, wir haben nicht viel auf das Äußere gegeben, sondern wir konzentrierten uns nur auf das Essen und dabei auf die reinen, hochwertigen Zutaten. Inzwischen sind 4-7 Jahre vergangen, wir haben uns entwickelt und geändert, und auch die Welt um uns hat sich geändert …

“Good Food, less Design!” könnte unser neuer Slogan heißen. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die hochwertigen Zutaten und die zugehörige notwendige, und moderne Technologie, d.h. auf reine, qualitativ hochwertige Speisen. Aber heute ist Malackrumpli  zu einem Erlebnisort geworden, einem Ort der Umgebung, der Musik, der Lichter, des freundlichen Services und der entspannten Atmosphäre des Balatons …

Jacek Luzsa - kreativer Küchenchef des Restaurants und Besitzer

Jacek wuchs bei der polnischen Küche seiner Mutter auf. Ihn beeindruckten schon immer die intensiveren Geschmäcke. Der Vater kochte auch, er vertrat die ungarische Geschmackswelt, aber das, was seine Mutter kochte, war immer noch dominant. Für Jacek bedeutete Gastronomie als solche polnische Gerichte in einem ungarischen Umfeld.
Im Jahr 2008 verschlug es ihn nach Irland, wo er sich infolge einer göttlichen Eingabe, das ist kein Witz, für eine dreijährige College-Kochausbildung einschrieb. Er produzierte unwahrscheinliche Fortschritte, und verschlang sozusagen den Lehrplan des ersten Jahres, was ihn erst recht “hungrig” machte. Der Bretone Eric Théze, Besitzer und Küchenchef des Restaurants La Boheme, wurde sein Mentor und Meister. Französische Küche mit irischen Zutaten – eine ideale Paarung! Jacek begann hier seine Karriere als Küchenhilfe. Er war eine harte Lehrzeit.
Nach zwei Jahren reiste er nach Lanzarote, der östlichsten Insel der Kanarischen Inseln, wo er sich beim Restaurant Quintins um eine Stelle in der Küche beworben hatte. Er begann unter lokalen Bedingungen im besten Restaurant zu arbeiten. Er konnte eine außergewöhnliche Praxis in der Verwendung von frischem Fisch in der Küche erlangen.
Dann kehrte er zu seinen Meister nach Waterford zurück und arbeitete als vertretender Küchenchef in La Boheme. Er erreichte alles, was er hier erreichen konnte. Er wollte aber neue Herausforderungen.
Er bewarb sich um eine Stelle als Leiter der Küchenabteilung des Restaurants Kendals, in dem Golfhotel im nahe gelegenen Mount Juliet. Er bekam die Stelle auch. Im Golfclub befindet sich in einem Schloss aus dem 17. Jahrhundert auch das Ein-Sterne-Restaurant Lady Helen, in dessen Küche man nur durch den Tod des Vorgängers gelangen kann. Jacek beschloss, die Küche des Herrenhauses zu erobern, was ihm auch vorübergehend gelang, ständig bleiben konnte er aber, wie seit Kafka allgemein bekannt ist, nicht.
Er wollte nach Hause. Er wählte nicht Budapest, sondern das Balaton-Hochland. Jacek verfolgt instinktiv die französisch-ungarisch-polnische Linie. Auf dem Teller soll ein Geschmack vorherrschend sein, aber die charakteristischen Saucen dürfen nicht fehlen. Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gebieten Vorsicht. Nicht das visuelle Bild des Tellers ist wichtig, sondern eher was auf dem Teller ist. Das Tellerbild dient nur dazu, den Teller „zu verkaufen“, darf ihn aber nicht beherrschen. Er führt eine beliebte, innovative, ungarische Gourmetküche, in der stets auf lokale Geschmäcke und lokale Spezialitäten geachtet wird. Wir hoffen, dass er zur Freude der Feinschmecker, noch lange im Beruf bleibt.
Quelle: Pierre Vajda, Ungarische Küche

Farm to Table

Wir glauben unverändert an die Lokalität, an lokale Produzenten, an den ursprünglichen Geschmack von Nutztieren und zertifiziertem Bio-Gemüse (Farm to Table).
Unsere Rohstoffe werden aus lokalen Biobetrieben, lokalen Produzenten ausgewählt, und wenn es nötig ist, fahren wir auch egal wohin, um das Beste zu erhalten. Das Leben ist schneller geworden und das kulinarische Umfeld ändert sich auch in einem rasanten Tempo. Wir mussten also einsehen, dass es nicht ausreicht, ausgezeichnet zu kochen – wir brauchen das gewisse “Plus”, das uns einzigartig macht. Deshalb verwenden wir gerne unsere spezielle Räuchereinrichtung (Myron Mixon). Die hervorragenden Zutaten werden mit der neuesten Technologie verarbeitet, um sicherzustellen, dass sie beim Servieren in Bezug auf Zustand und Temperatur perfekt sind.
Viele Grundprodukte werden von uns selbst gemacht, alle Mangalica-Schinken, geräucherter Speck, Wurstwaren werden in der Wintersaison (8-9 Monate Reifezeit) bei uns hergestellt, im Herbst stellen wir Tomatenkonserven (Pizza-Toppings) her, machen Paprikasalz, hausgemachte Pickles, um sicherzustellen, dass auch die verarbeitete Produkte von uns, in bester Qualität produziert werden.

Worauf sind wir besonders stolz?

Neben den anerkennenden Pressemitteilungen und fachlichen Bewertungen sind wir jedoch besonders stolz darauf, dass aufgrund von Feedback und Erfahrung unsere Botschaft scheinbar ihr Ziel erreicht hat. Es ist uns gelungen, einen soliden Gästestamm  zu erreichen, der nicht nur gut essen, sondern auch in Malackrumpli kommen möchte, und wir arbeiten ständig daran, das Erlebnis von Zeit zu Zeit zu bereichern.

Was bedeutet eigentlich Malackrumpli?

Im Volksmund ist Malackrumpli die winzige Kartoffel, die nach der Einstufung (groß – Speisekartoffel, mittel Saatkartoffel, klein – Schweinekartoffel) zu klein gefunden wird und daher den Schweinen gefüttert wird.  Aus diesem Futter für Schweine stellen wir konfitierte Kartoffeln vom feinsten Geschmack her … natürlich ist es ein Wortspiel, ein Witz … wir könnten auch sagen, dass wir in unserem Betrieb hauptsächlich Schweine und Kartoffeln produzieren … aber wir brauchten wirklich einen gängigen Namen, der verspielt genug, nicht konservativ und leicht zu merken ist, …. du weiß schon, nicht fish&chips, sondern pig&chips…

Über unsere Vergangenheit und unser Credo

Wo haben wir angefangen? Wir wollten einen Ort, an dem normales Essen aus gewöhnlichen Zutaten zubereitet wurde, und 2013 war das in der gastronomischen Wüste des Balaton eine ernsthafte Herausforderung.
Das Malackrumpli Bistro öffnete im Sommer 2013 zum ersten Mal als Teil des damals noch bestehenden Biobalaton-Erzeugermarktes in Balatonfüred seine Tore. Unser Ziel war es in erster Linie, den Markt zu betreiben und unseren eigenen zertifizierten Biobauernhof (www.fekete-barany.hu) zu unterstützen, aber das Guerilla-Restaurant mit seiner großen Begeisterung und bescheidenen Infrastruktur hatte sehr schnellen und sehr lauten Erfolg, es wurde von den Medien aufgegriffen und in gewisser Weise auch übertroffen, wir wurden von den Gästen einfach überflute. Wir mussten am Ende der Saison schließen und konnten im nächsten Jahr nur mit großen Schwierigkeiten wieder eröffnen. Wir waren Guerillas, wir wollten nur gut kochen, aber die Welt veränderte sich und wir mussten uns auch ändern (im zweiten Jahr war es schon ein Mangel, keine Abschirmung auf der Terrasse zu haben …), also mussten wir jedes Jahr etwas Neues erfinden und dabei die alten Werte beibehalten, wir mussten lernen, uns ständig weiterentwickeln und investieren.

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Öffnungszeit


Maandag - Sonntag 12:00-22:00

Adresse


14 Kossuth Lajos StraßeTihany 8237